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IT-Management 2026: Fünf unbequeme Wahrheiten und Europas Sonderweg

IT-Management 2026: Fünf unbequeme Wahrheiten und Europas Sonderweg

IT Management 2026 (Bildquelle: @Freepik / freie Lizenz)

Hamburg, 26. Januar 2026 – 2026 wird für CIOs und IT-Manager zum Jahr der unbequemen Entscheidungen. Nach einem Jahrzehnt technologischer Expansion stellt sich jetzt die Frage, ob Unternehmen ihre digitalen Ökosysteme noch beherrschen oder längst von Kosten, Komplexität und KI-Dynamik überrollt werden. Flexera (https://www.flexera.com) hat dazu die Prognosen seiner Führungskräfte zu den wichtigsten Themen auf der CIO-Agenda eingeholt.

Aus den Einschätzungen wird deutlich: In den kommenden Monaten geht es weniger um die Technologien selbst als um ihre Wirkung. Und genau diese bleibt in vielen Unternehmen unsichtbar oder lässt – wie im Fall von KI – auf sich warten. Laut Flexera IT Priorities Report (https://www.flexera.com/itpr-press) investieren zwar 94 % der Organisationen in KI. Den ROI können jedoch nur wenige verlässlich messen. Mangelnde Transparenz entwickelt sich damit für die operative Steuerung zum Risikofaktor Nummer 1.

„IT-Verantwortliche stehen unter so starkem Druck wie nie: Sie sollen Innovationen nicht nur im Rekordtempo vorlegen, sondern auch deren Mehrwert in der betrieblichen Praxis schwarz auf weiß belegen. Im neuen Jahr werden die Daumenschrauben hier wohl noch fester angezogen“, sagt Mike Jerich, Präsident von Flexera. „Mit Blick auf die steigenden Kosten braucht es eine neue Definition der Erfolgsmessung, um zukünftig Ausgaben konsequent und zielgerichtet zu steuern.“

Flexera CEO Jim Ryan setzt noch früher an – beim Fundament. Oder präziser: beim Datenfundament, auf dem jede technologische Entscheidung steht oder fällt. „KI scheitert nicht, weil sie dumm ist“, so Ryan. „Sie scheitert, weil die Daten es sind. Fehlinvestitionen oder Overspend in Cloud, SaaS und Infrastruktur sind deshalb kein technisches Detail, sondern ein Thema für die Chefetage. Nur wer seine Daten konsequent ordnet und beherrscht, kann inmitten des KI-getriebenen Chaos klare und sichere Entscheidungen treffen.“

Fünf unbequeme Wahrheiten
Was auf strategischer Ebene eindeutig wirkt, wird in der Praxis schnell zur komplexen Herausforderung. 2026 konfrontiert CIOs mit fünf unbequemen Wahrheiten, die sich quer durch alle Bereiche des IT-Managements ziehen.

– KI ist nicht die Lösung …
… sondern der neue Problemverstärker. Unternehmen investieren massiv, doch ein großer Teil des Nutzens entgleitet ihnen durch Schatten-KI, inoffizielle Tools und fehlende Kostenkontrolle. 36 % der IT-Leiter berichten laut Flexera Umfrage von zu hohen Ausgaben für KI-Anwendungen. „Schatten-KI hat sich in kürzester Zeit zu einem der größten Technologierisiken entwickelt“, warnt Brian Shannon, CTO von Flexera. „Sie erzeugt Sicherheits-, Compliance- und Kostenrisiken, die Vertrauen und ROI untergraben. Eine gefährliche Kombination für Unternehmen jeder Größe.“ Je früher IT-Manager hier auf Warnsignale reagieren, desto weniger diktiert KI zukünftig die Spielregeln.

– Datenqualität wird zum Killerkriterium
Noch nie war die Fähigkeit, Daten zu vereinheitlichen, zu normalisieren und verlässlich bereitzustellen so eng mit geschäftlicher Wirkung verknüpft wie heute. Schon bisher waren Daten entscheidend für fundierte Entscheidungen. Mit dem Einzug von KI wird die Datenqualität endgültig zum Killerkriterium. Sie bestimmt den Erfolg jeder Technologieinitiative – ob Cloud, Automatisierung oder KI selbst. „Wahrer Mehrwert entsteht erst, wenn ITAM-, FinOps- und KI-Strategien zusammenlaufen“, betont Conal Gallagher, CIO/CISO von Flexera. „Nur dann lassen sich Verbrauch und Risiko direkt mit dem ROI verknüpfen – und jeder investierte Cent ist eindeutig zuordenbar.“

– Die Cloud ist groß geworden, nicht erwachsen
Obwohl Multi-Cloud und Hybrid-Cloud längst zur Norm gehören, fehlt es vielerorts am nötigen Reifegrad. Spätestens 2026 heißt es: Unternehmen müssen eine vernünftige Cloud Governance aufsetzen und im Zweifelsfall konsequent die Reißleine ziehen. „Nach Jahren aggressiver Cloud-Migration wird für viele deutlich: Nicht jede Workload ist für die Public Cloud gemacht“, erklärt Jesse Stockall, Chief Architect von Flexera. „2026 wird Cloud Repatriation – also die Rückführung bestimmter Anwendungen und Dienste auf on-premises oder in private Clouds – zu einem strategischen Schwerpunkt. Das Ziel lautet: Kosten senken.“ Das ist nicht unbedingt ein Ende des Cloud-Wachstums. Vielmehr zielt die Cloud-Architektur von morgen stärker auf Effizienz als auf Expansion.

– Kostenkontrolle scheitert an Silos
2026 geht es nicht mehr darum, Budgetausreißer im Nachhinein zu reparieren. Gefragt ist der Aufbau einer konsequent integrierten FinOps- und ITAM-Disziplin. „Die alten Silos zwischen Lizenzierung, Asset Management und finanzieller Governance brechen gerade auf“, erklärt Becky Trevino, Chief Product Officer von Flexera. „Unternehmen, die weiterhin auf fragmentierte Tools und isolierte Zuständigkeiten zur Kostenkontrolle setzen, fallen zurück. Entscheidend ist eine ganzheitliche Plattform – die klar verantwortet und dynamisch über den gesamten Technologie-Stack hinweg steuert.“ Damit vollzieht sich für die Controller ein Perspektivwechsel: weg von reaktiver Kostenkontrolle, hin zu vorausschauenden, datengetriebenen Investitionsstrategien.

– Ohne FinOps kein KI-Erfolg
2025 hat deutlich gemacht: Wer dem KI-Hype ohne klare finanzielle Strategie oder Governance folgt, verschwendet Zeit und Geld. Erfolgreiche IT-Führungskräfte brauchen daher FinOps-Roadmaps, die KI-Modelle auf den tatsächlichen Geschäftsnutzen und messbaren ROI ausrichten. FinOps bedeutet damit weit mehr als Kosten zu senken. „FinOps schließt die Lücke zwischen Finance, Engineering und Business“, erklärt Jay Litkey, SVP Cloud & FinOps bei Flexera. „Nur wenn alle auf gemeinsame Ziele hinarbeiten, liefern KI-Investitionen einen messbaren und dauerhaften Nutzen, ohne Innovation auszubremsen.“ Wer das verinnerlicht, kann die KI-Investitionen der Jahre 2025 im neuen Jahr in echte Erfolgsgeschichten verwandeln.

Die europäische Perspektive
Europa folgt in Sachen IT und Technologie denselben Trends wie der Rest der Welt – allerdings nicht immer im gleichen Tempo oder auf dem direkten Weg. Das zeigt sich insbesondere bei der Compliance. Mit dem AI-Act, strengeren Vorgaben zur Datennutzung und neuen Anforderungen wie dem Digital Operational Resilience Act (DORA) entsteht ein regulatorisches Umfeld, das höhere Transparenz und Verantwortung verlangt.

„Europa macht bei KI, Daten und Cloud etwas, das andere Märkte gern auslassen: Es fordert digitale Souveränität“, erklärt Marlon Oliver, Senior Vice President EMEA. „Hier genügt es nicht, Innovationen schnell auszurollen. Unternehmen müssen nachvollziehbare Prozesse, klare Datenführung und belastbare Entscheidungen vorweisen können. Das wirkt streng, ist aber kein Hindernis – es schafft Resilienz und stärkt das Vertrauen in Technologie.“

Deutschland muss sich einer deutlich härteren wirtschaftlichen Realität stellen. Besonders der Mittelstand kämpft mit Kostendruck, Fachkräftemangel und aufgeschobenen Investitionen. Technologie wird hier nicht aus strategischem Überschwang eingeführt, sondern aus unmittelbarer betrieblicher Notwendigkeit.

„Die entscheidende Frage lautet, wie Cloud, SaaS und KI dort wirken können, wo jeder Euro zählt“, so Steve Dunnigan, VP Sales UKI und DACH. „Für viele Unternehmen bedeutet das: weniger Experimente, mehr Orientierung; weniger Hype, mehr messbare Effizienz. Wer Komplexität beherrscht, Transparenz schafft und Technologien gezielt dort einsetzt, wo sie Probleme wirklich lösen, verschafft sich 2026 einen entscheidenden Vorsprung.“

Über Flexera
Flexera unterstützt Unternehmen dabei, den Wert ihrer Technologie transparent zu machen und gezielt zu steigern. Dazu zählen auch die steigenden Kosten und Risiken durch den Einsatz von KI. Kunden können so jährlich Milliarden an unnötigen IT-Ausgaben einsparen.

Die Flexera One Plattform schafft ganzheitliche Transparenz: Sie zeigt Unternehmen, welche Technologien im Einsatz sind, wie sie genutzt werden, welche Kosten sie verursachen und wo Risiken bestehen. Dadurch gewinnen IT-Teams die Kontrolle über zunehmend komplexe IT-Landschaften – egal ob Cloud, SaaS oder On-Premises.

Flexera setzt Maßstäbe bei der Zusammenführung von IT-Asset-Management, FinOps und SaaS-Management. Grundlage dafür sind hochpräzise Daten aus Technopedia, der firmeneigenen Referenzdatenbank für Technologie-Assets. Ergänzt werden sie durch intelligente, KI-gestützte Automatisierung. Weltweit setzen tausende Unternehmen auf Flexera One und Technopedia.

Mehr erfahren Sie unter flexera.com.

Firmenkontakt
Flexera Software GmbH
. .
Vorsetzen 41
DE-20459 Hamburg
+49 40 788 9990
www.flexera.de

Pressekontakt
Lucy Turpin Communications GmbH
Sabine Listl
Prinzregentenstrasse 89
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