Ein Report von Freshworks zeigt, dass komplexe und schwer zu bedienende Tools Budgets verschwenden und die Implementierung verzögern
Der „Cost of Complexity“-Report von Freshworks zeigt, dass deutsche Unternehmen 29 % ihrer gesamten Softwareausgaben bereuen. Deshalb stellen viele den Nutzen der Systeme in Frage. Die Studie hebt bekannte Probleme hervor: komplexe Softwarelandschaften, lange Implementierungszeiten und Tools, deren Einführung den Teams Schwierigkeiten bereitet. Diese Faktoren bremsen den Fortschritt, erschweren die klare Bewertung des ROI und beanspruchen Zeit und Ressourcen.
In der deutschen Wirtschaft verursachen diese Fehlinvestitionen jährlich Kosten von mehr als 7 Milliarden Euro. Laut den Unternehmen sind 21 % ihrer Ausgaben für CX-Software, 13 % für KI- und agentenbasierte Tools sowie 14 % für ITSM-Lösungen auf Fehlentscheidungen zurückzuführen. In der Praxis zeigt es sich in Form von leistungsstarken, aber schwer zu konfigurierenden Plattformen, KI-Projekten, die nach Pilotphasen ins Stocken geraten, und ITSM-Systemen, die sich nicht ausreichend an reale Arbeitsabläufe anpassen.
Lange Projekt- und Implementierungszeiten bremsen Unternehmen zusätzlich aus. Während 77 % der Anbieter behaupten, Projekte in weniger als sechs Monaten abzuschließen, berichten 51 % der deutschen Unternehmen von längeren Laufzeiten. Diese Diskrepanz schwächt das Vertrauen und erhöht die Kosten. Die Hauptursachen für diese Fehlinvestitionen sind durch die Anbieter verursachte Verzögerungen bei der Implementierung, komplexere Lösungen als erwartet, sowie ein höherer interner Ressourcenaufwand als geplant. Diese Faktoren deuten insgesamt auf zu komplexe Systemlandschaften, überlastete Teams und unklare Zuständigkeiten während der Implementierung hin.
Auch Mitarbeitende spüren die Folgen: 63 % der Beschäftigten in Deutschland haben mit komplizierten Prozessen zu kämpfen, und 74 % empfinden die Abläufe im Unternehmen als komplex. Im Arbeitsalltag führt das dazu, dass sie mit zu vielen Tools arbeiten, Aufgaben doppelt erledigen oder in mehreren Systemen auf Freigaben warten müssen. 62 % der Beschäftigten geben sogar an, dass sie ihr Unternehmen im kommenden Jahr wahrscheinlich verlassen werden.
Simon Hayward, General Manager und Vice President of International Sales bei Freshworks, erklärt:
„Zu lange haben wir Komplexität mit Fortschritt verwechselt. Dabei bremst Komplexität die Teams und sorgt für Verschwendung. Deutsche Unternehmen sollten bewusst auf Vereinfachung setzen, Überschneidungen bei Tools reduzieren, klare Zeitpläne festlegen und konsequent diejenigen Lösungen abschaffen, die keinen Mehrwert bieten.
Bei Freshworks-Kunden wie HelloFresh und L“Osteria stellen wir fest, dass Führungskräfte aus Wirtschaft und Technologie zu den Grundlagen zurückkehren. Sie setzen auf konkrete Maßnahmen, mit denen Teams effizienter arbeiten können. Dazu gehört es, die Tool-Landschaft zu vereinfachen, klare Meilensteine für die Implementierung festzulegen und Plattformen zu wählen, die sich leichter einführen lassen und schneller Ergebnisse liefern. Deutsche Unternehmen sollten Reibungsverluste reduzieren, Teams neu ausrichten und sicherstellen, dass jede Investition in Software die eigentliche Arbeit unterstützt. Unternehmen, die jetzt handeln und Komplexität konsequent reduzieren, ziehen einen deutlich höheren Nutzen aus ihrer Technologie.“
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